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Desmontegade

Wenn der Herbst kommt und die Wälder der Dolomiten in unendlichen Schattierungen von Gelb und Rot aufleuchten, erinnern sich viele Ortschaften erneut an ihre ländlichen Ursprünge, die die Rückkehr der Tiere ins Dorf von den hohen Almen feiern, wo sie die Sommermonate verbracht haben.
Die so genannten Desmontegade, die an die spontan im Zusammenhang mit dem Alpabtrieb gefeierten Feste erinnern, als Dank für eine landwirtschaftliche Jahreszeit, die zum Ende kommt.

In den letzten Jahrzehnten haben diese Veranstaltungen vor allem in Agordino und Cadore eine Renaissance erlebt. Im Herbst war es auch üblich, Viehmärkte zu veranstalten, um Utensilien für die Arbeit oder für die Herstellung von Milch und Wolle zu verkaufen und zu kaufen, aber vor allem auch um die „Becaria“ durchzuführen, d.h. die Tiere zu schlachten und dann für die Herstellung von Aufschnitt und Würsten zu verwenden, mit denen man die Familie in den Wintermonaten ernähren konnte.

Noch heute gibt es im Gebiet zahlreiche Tiermessen. Diese Veranstaltungen dienen in den meisten Fällen nicht mehr dem Kauf und Verkauf von Tieren und sind stattdessen zu einer Nachstellung alter Bräuche mit Tierausstellungen, insbesondere von Zuchtvieh, sowie kommerziellen, gastronomischen und Unterhaltungsmomenten geworden.

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Wenn der Herbst kommt und die Wälder der Dolomiten in unendlichen Schattierungen von Gelb und Rot aufleuchten, erinnern sich viele Ortschaften erneut an ihre ländlichen Ursprünge, die die Rückkehr der Tiere ins Dorf von den hohen Almen feiern, wo sie die Sommermonate verbracht haben.
Die so genannten Desmontegade, die an die spontan im Zusammenhang mit dem Alpabtrieb gefeierten Feste erinnern, als Dank für eine landwirtschaftliche Jahreszeit, die zum Ende kommt.

In den letzten Jahrzehnten haben diese Veranstaltungen vor allem in Agordino und Cadore eine Renaissance erlebt. Im Herbst war es auch üblich, Viehmärkte zu veranstalten, um Utensilien für die Arbeit oder für die Herstellung von Milch und Wolle zu verkaufen und zu kaufen, aber vor allem auch um die „Becaria“ durchzuführen, d.h. die Tiere zu schlachten und dann für die Herstellung von Aufschnitt und Würsten zu verwenden, mit denen man die Familie in den Wintermonaten ernähren konnte.

Noch heute gibt es im Gebiet zahlreiche Tiermessen. Diese Veranstaltungen dienen in den meisten Fällen nicht mehr dem Kauf und Verkauf von Tieren und sind stattdessen zu einer Nachstellung alter Bräuche mit Tierausstellungen, insbesondere von Zuchtvieh, sowie kommerziellen, gastronomischen und Unterhaltungsmomenten geworden.