Alano di Piave
Alano di Piave, Aussicht vom  Cornella Berg

Die Gemeinde Alano di Piave liegt am rechten Ufer des Flusses Tegorzo, der vom Schievenin Tal hinunter läuft und im Fluss Piave mündet. Die Gemeinde liegt 285 m über dem Meeresspiegel.
Die Profile der Voralpenberge, die Teil des Grappa Massives sind, umgeben das Gebiet: im Süden befinden sich der Bergrücken des Tombas (869 m) und des Palons (1305 m); im Osten die Gipfel des Casonets (1614 m), des Col dell´Orsos (1670 m) und des Valdeoras (1477 m); im Norden, jenseits des Schievenin Tals, die Berge Peurna (1383 m) und Santo (1538 m).

Östlich markiert gerade der Fluss Piave, der dem Vaterland heilig ist, die Grenze zwischen Alano di Piave und das Gebiet von Treviso, das sich am linken Ufer des Piaves befindet.
Das Tal von Alano, das reich an natürlichen und ökologischen Werte ist, weist eine abwechslungsreiche Landschaft vor: angefangen von der Flusswelt bis hin zur Hügelwelt und entlang der Bergwelt, die typisch für diese Gegend der Voralpen ist.
Nach dem Karfreit Rückzug, während des Großen Krieges, und die daraus folgende Positionierung der italienischen Verteidigungslinie zwischen dem Grappa, die die berühmte Ecke des Tomatico Berges und des Piave Flusses bildet, befand sich auch Alano in der Mitte der Kriegsereignisse.

Ein Großteil der Bevölkerung verließ die Ortschaften um Zuflucht in sichere Orte, wie das nahe Feltre zu finden, und auch  im Veneto, im Friaul und in anderen Regionen im Zentrum Italiens.
Ein Großteil des Bau- und Wohnvermögen von Alano fiel unter den Artilleriegranaten. Nach dem Krieg beschäftigten sich die Einwohner mit dem Wiederaufbau, der dem Zentrum und den Ortsteilen von Alano di Piave neue Kraft gab.

Egidio Forcellini (1688-1768), Lateiner und Autor von einem Lexikon der lateinischen Sprache, wurde bei Alano di Piave geboren: über der alten Brücke auf dem Tegorzo Fluss erinnert ein Obelisk mit Inschriften an ihm.

Zahlreiche Routen laufen entlang der Hänge der Berge Spinoncia (1296 m) und Primion (1026 m) hinauf und verbinden sich mit einem dichten Netz von Saumpfade und Militärwege, in Richtung des Grappa Berges.

Von Alano di Piave läuft ein befahrbarer Weg den Ornic Fluss hinauf und verläuft, danach, auf der gegenüberliegenden Seite weiter zur Spitze des Tomba Berges: ab hier kann man hinunter zu Cavaso del Tomba gehen.

Der gesamte Grappa Massiv kennzeichnet sich durch seine Almhütten, die einst sehr gut besucht waren und, teilweise, heute noch aktiv sind. Diese Hütten sind seit immer ein wichtiger Teil der Viehzucht des Gebietes und der Milch und Käseproduktion mitunter, z.B., ein besonderer Käse mit dem Namen „morlàch“.





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