APT Dolomiti Santa Giustina

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Santa Giustina

Erreichbarkeit
Von Feltre erreicht man Santa Giustina (14 Km), indem man entlang der Staatsstraße in Richtung Belluno fährt.
Das städtebauliche Zentrum ist hauptsächlich auf den Seiten der wichtigen Kommunikationsstraße angelegt, der heutzutage und in der Vergangenheit, Santa Giustina seine Bedeutung verdankt.
Römische Inschriften wurden in den Ortsteilen von Vallibago und Campo gefunden; im XII Jahrhundert wird die Existenz der „Pfarre von S. Maria von Formicano" in Formegan belegt, dessen Entstehen in das VIII Jahrhundert gelegt werden kann.
Im nachhinein wurde die Pfarre vielleicht aus wirtschaftlichen Gründen, nach Ignan verlegt.
In der Kirche des Heiligen Lorenzo, an dem Ufer des Piave und in der Nähe der Fähre, die zu der Zeit in Mel tätig war, das Anlegepunkt der Floßfahrer nach Venedig war, versammelten sich 1393 die Kapitel von Feltre und Belluno, um den Bischof Alberto von S. Giorgio zu wählen.
Der Ort wird von der Erzpriesterlichen Kirche beherrscht, die im neuklassischen Stil zwischen 1782 und 1791 gebaut wurde und in deren Inneren ein Juwel eines Venetischen Gemäldes des siebzehnten Jahrhunderts aufbewahrt wird, die Verkündigung von C. Saraceni.
Zwischen den Gebäuden mit dem größten Ansehen, befinden sich die Villa Bruna in Cassol, Villa Norcen in Dussan, Villa Miari Vieceli aus dem XVII Jahrhundert in Meano, Villa Avogardo in Bivai, Zugni Tauro und Salmenega.
In Colvago bewundert man die Villa Bonsembiante, wo sich Carlo Goldoni aufhielt: es scheint, das der Verdienst der Umwandlung des rüden Dialektnamens Cullach in den freundlicheren Namen Colvago, gerade dem venezianischen Komödiendichter zuzuschreiben ist.
In den Oratorien der Villen oder der Kirchen der Ortsteile, befinden sich Werke von Künstlern, wie Marascalchi, Frigimelica, Falce, Turro, usw.
Sowohl auf der rechten Uferseite des Flusses Piave, der nach Süden fließt, als auch in dem Hügelstreifen, der im Norden langsam zu der Berggruppe des Pizzocco (2186 Meter) emporsteigt, umgibt ein dichter Ring von Ortsteilen und Siedlungen den Ort von S. Giustina: gewundene Straßen geleiten einen zu dem Besuch von Orten, die aufgrund der naturwissenschaftlichen und der landschaftlichen Gesichtspunkte bezaubernd sind, mit einer Aussicht, die erst über den Piave führt und dem gegenüberliegenden, linken Ufer, mit seiner dichten Kulturlandschaft, dann über die Gebirgskette, die sich parallel entlang windet und dann zu größerer Höhe emporsteigt, mit den Dolomitenfelsen des Pizzocco.
Ein interessanter, naturwissenschaftlicher Aspekt von dem ebenen Gebiet der Talsohle, aufgrund der Vogelwelt und auch des Gebietes der Berge, wegen der Vegetation in dem Val Scura, bis zu der subalpinen Umgebung, kann man diese Zone wegen des Vorkommens von Mischwald und Strauchpflanzen als eine der interessantesten bezeichnen (primula tyrolensis und campanula morettiana, außer der verbreiteten Rhiuobotrya alpina).
Das Val Scura ist seit 1973 ein Naturreservat, das in das Netz der Biogenetischen Reservate des Europäischen Rates eingeschlossen wurde und mit dem umgebenden Gebiet in den Nationalpark der Dolomiten eingefügt wurde.
Wegen seiner baryzentrischen Lage bezüglich des Tals, bewirkt Santa Giustina eine starke Handelsanziehung gegenüber der angrenzenden Gemeinden (Cesiomaggiore, San Gregorio nelle Alpi, Sospirolo), an die es durch ein gutes Straßennetz angeschlossen ist.
Die Wirtschaft stütz sich auf die Agrikultur, die noch immer blühend ist, sowie seinen Produktionsbereichen und denen der Dienstleistungen, von der Papierindustrie (hier hat eine der führenden Firmen des Bereiches, aufgrund ihrer Produktion und Modernität ihrer Anlagen, ihren Sitz), bis zu den Konstruktionen, von den Lastwagentransporten und der industriellen Wartung bis zu den Projektstudien und der Informatik.

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