ADRENALINSPRITZEN
Beschreibung
Canyoning ist eine Sportart, die sich im Laufe der letzten Jahre entwickelte und bei der man mit Hilfe von Seilen und spezifischer Ausrüstung “ganz einfach”
Bergbäche durch tiefe enge Schluchten hinunter kommt. Je nach Beschaffenheit der über Jahrtausende hinweg vom Wasser ausgespülten Schluchten kommen
unterschiedliche Systeme und Ausrüstungen zum Einsatz. Es gibt Bäche, die relativ flach über glitschige Steine und niedrige Stufen fließen, und dann gibt es wieder andere, bei denen man sich in eisige, kristallklare Wasserbecken hinunter stürzen muss - und solche, auf denen man nur mit ausgetüftelten Seilmanövern und über schwindelerregende Wasserfälle hinunter kommt. Die berühmtesten sind die im
zentralen Valbelluna. Sie haben aufgrund der einzigartigen geologischen Beschaffenheit des Geländes
richtige Canyons geformt, die oft sehr tief sind und wirklich ungewöhnliche Farben und Formen haben.
Sowohl die Schluchten von Rimonta als auch die im Val Maor (erstere ist in der Nähe von Lentiai [1], die zweite in Mel [2]) zeichnen ein einmalig schönes Landschaftsbild. Das Besondere an ihnen ist, dass sie über den Landweg nicht zugänglich sind, und dass man sie von oben auch nicht sehen kann, denn sie werden von dichter Vegetation verdeckt. Deshalb sind das sogar für die Einheimischen völlig unbekannte und mysteriöse Plätze. Die beiden Schluchten ähneln sich zwar in ihrer geologischen Beschaffenheit, aber die Schlucht von Rimonta ist bedeutend schwieriger und denjenigen, die keine Praxis mit Seilen, Anschlagausrüstungen und Taucheranzügen haben, wirklich nicht zu empfehlen. Hier muss man schon Alpinistikkenntnisse haben, schwindelfrei sein und über eine geeignete Ausrüstung verfügen - und sich der Führung eines Canyoning-Experten anvertrauen.
Die Strecke ist mit ihren
etwa 5 km ziemlich lang und hat auf dem ersten Abschnitt doppelte Gefälle. Man braucht zwei 60 m -Seile, einen Neo-prenanzug, einen Anschlaggurt und einen Helm. Die Wassermenge hängt von den Niederschlägen ab, und man muss daher bei der Bewertung schon Erfahrung haben. Da es immer wieder zu vandalischen Aktionen kommt, bei denen die Sicherungshaken abgerissen werden, empfehlen wir, auch dementsprechendes “Werkzeug” mitzunehmen. Die Canyons längs des
Bachs Rimonta haben Felswände mit dichten Stratifikationen, und durch sie hinunter zu klettern ist ein einmaliges und unvergessliches Erlebnis.
Die Route
Über den Bach Rimonta; die Zufahrt erfolgt von Villa di Villa über Cordellon bis ins Val Pissador
Länge: etwa 5 km, mit Gefällen von bis zu 30 und 50 m
Dauer: 3 - 4 Stunden
Schwierigkeitsgrad: ziemlich schwierig
Der See von Santa Croce ist durch den thermischen Aufwind, der von der venetischen Tiefebene über den Fadaltosattel herauf weht, einer der windsichersten Plätze im Provinzgebiet von Belluno und daher ein richtiges Paradies und Eldorado für Segler, Windsurfer und Kiteboarder. Der See (der größte in der Provinz und zweitgrößte in Venetien) liegt im Becken von Alpago und ist mittlerweile Seglern und Surfern aus ganz Europa ein Begriff. Es gibt dort eine Segelschule und einen Segelclub, der nicht nur Anfängern alle Grundkenntnisse des Segelsports vermittelt, sondern auch Regatten und andere Veranstaltungen organisiert.