Col di Lana - Monte Sief

Ein Kriegsschauplatz blutiger Kämpfe,  in der Gemeinde Livinallongo del Col di Lana, die von den Dörfern Ball und Agai bis zu Cima Lana erstreckt, von Monte Castello die "Tagliata Lamarmora", von Cima Lana bis zu Cima Sief, von Valparolapass bis zu den Dörfern Corte und Contrin  erstreckt.

Der Col di Lana (2465 m), ein Hügel in der Gemeinde Livinallongo del Col di Lana Cordevole zwischen dem Tal des Flusses Cordevole und dem Falzaregopass war ein wichtiger Kriegsschauplatz während des ersten Weltkrieges, der  wegen der  unzähligen Opfer, die Ihrer Leben hier verloren „Col del Sangue“ ( Bluthügel) genannt wurde. Da er genau an der Grenze zwischen dem italienischen und dem österreichischen Front lag,  war dieser Ort Kriegsschauspielplatz zahlreicherund heftiger Angriffe der österreichischen Soldaten, die diese strategische an den Monte Sief gebundene militärische Position, besetzen wollten, von hier konnte man nämlich  das Val di Fassa und den Valparolapass kontrollieren. Der Krieg wurde hier vor allem mit Bomben und Minen, die Tausenden von Soldaten das Leben kostete, gekämpft, die erste davon ließ man am 16. April 1916 explodieren.Noch heute hier zu sehen sind die von den Minen veursachtenWunden: beeindruckende Krater im Berg, wie der von einer mächtigen österreichischen Mine verursachte am Monte Sief, der vom Col di Lana  mit bloßem Auge sichtbar ist.Sie können dann durch die  Laufgraben gehen und  einige Galerien und Eingänge   von einem Hunderten  Metern langen unterirdischen Tunnel in den Berg gegraben, besichtigen. Überall auf den Col di Lana sind  Zeugnisse  des Ersten Weltkrieges: Kampfpostitionen, Hohlräume, Tunnel und andere unterirdische Anlagen, die diese Berge und der Monte Sief ein einzigartiges Freilichtmuseum unter freiem Himmel fast einzigartig machen.

Die Festung Tre Sassi am Valparola Pass wurde im Jahr 1897 als österreichische  Verteidigungsposition der südlichen Grenze des Reiches gebaut und wurde nach kurzer Zeit am Anfang des Krieges durch die  von den Cinque Torri geschossenen  Bomben schwer getroffen und perforiert. Zur Zeit wurde sie renoviert und beherbergt  ein kleines Museum dem Ersten Weltkrieg gewidmet.

Eine  andere interessante Festung ist  die bei der Ortschaft Corte gestellt, auch diese von österreichischen Truppen gebaut um den Vormarsch der italienischen Truppen in Richtung Badia und Pustertal zu stoppen. Die Festung, an den Hängen des Col di Lana gelegen war zusammen mit der Sperre Buchensteintal eine Verteidigungslinie mit dem Ziel, das  Tal des Flusses Cordevole zu kontrollieren.



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